Rechtsschutz

 

Grundsätzlich lässt sich nicht ausschließen, dass trotz der Bemühungen von Mitglied und Verein seitens des Vermieters Klage erhoben wird. Ebenso gibt es u.U. für den Mieter Gründe zu Rechtsklagen.

Um das Prozesskostenrisiko gering zu halten, sind die Mitglieder des Mietervereins Finsterwalde bezogen auf die Mietsache rechtsschutzversichert. Damit ist gesichert, dass aus finanziellen Gründen im Klagefall nicht "klein beigegeben" werden muss.

Versichert ist jeder Schadenfall bis 20.000 Euro bei einer Eigenbeteiligung von höchstens 150 Euro. Wie bei jeder Rechtsschutzversicherung (RSV) sind allerdings nur solche Schäden gedeckt, deren Ursache nach der Wartezeit von 3 Monaten nach Beitritt zur RSV neu entsteht.

Der Beitrag zur RSV ist im Halbjahresbeitrag enthalten.

Haben Mieter schon eine Mietrechtsschutzversicherung, so wird von einer zweiten Versicherung abgesehen.

Im Schadenfall löst der Verein eine Schadenmeldung an den Versicherungsgeber aus. Von dort erfolgt dann eine Deckungszusage, wenn alle Erforderlichkeiten (Beratung durch einen Rechtsberater des Vereins zu dem Schadensfall wurde durchgeführt; es besteht keine Vorvertraglichkeit) erfüllt sind, in der Regel unmittelbar an den beauftragten Anwalt. Die anwaltliche Vertretung wird durch den Verein nicht selbst übernommen. Das Mitglied hat hier völlig freie Hand bei der Beauftragung eines Anwaltes. Mit der Beauftragung entsteht dann ein vom Mieterbund Finsterwalde völlig unabhängiges neues Rechtsverhältnis zwischen dem Mieter und dem Anwalt.

 

nähere Angaben zur Rechtsschutzversicherung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt RSV